Die lieben Nachbarn

Oh je, die „lieben“ Nachbarn…
Da hatte ich schon einige: Drogensüchtige, Psychophaten, Leute, die sich über Lärm bei mir beschweren, obwühl ich zu dem Zeitpunkt gar nicht zu Hause war…
Aber meine aktuellen Nachbarn sind (für mich) schon arg an der Grenze des Erträglichen…
Es handelt sich dabei um ein Pärchen (glauben wir zumindest, so genau hat das noch keiner bei uns im Haus herausgefunden). Bei der frau hat man den Eindruck, das diese noch nie in einer Behausung mit Türen gelebt hat. Immer (und ich meine wirklich „immer“) knallt sie die Tür zu, das sämtliche Wohnungstüren und sogar die Haustür unten (wir sind im 3. Stock) wackeln. Und nicht nur die Wohnungstür wird hierbei misshandelt, sondern auch die Haustür selbst, bei der meine Mum jedesmal Sorge hat, das die Glasscheibe da rausfällt. Schon vor zwei Jahren, als mein Dad noch lebte (meine Eltern wohenen im selben Haus im Erdgeschoss) hat er sie darauf hin gewiesen. Daraufhin war kurz Ruhe… Nur um etwa 2 Monate später wieder die Türen zu knallen. Ich meine: Klar, jedem kann „mal“ die Tür aus der Hand fallen, oder durch den Durchzug geht sie schneller zu, als man denkt, aber bei ihr ist es ein Dauerzustand. Sie kommt z.B. mit Einkäufen, macht die Tür auf stellt die Taschen rein und, anstatt die Tür normal mit der Klinke zu schließen (die Hände sind ja inzwischen frei) schmeißt sie die Tür mit Schmackes zu… Ich habe sie letztens mal im Hausflur darauf angesprochen. Sie meinte darauf, ich solle mit ihrem Mann darüber reden… Gesagt, getan: Er macht die Tür auf und ich erläutere sie Sache, da mischt sie sich wieder ein (wenn ich mit dem Mann darüber reden soll, dann rede ich auch mit ihm… auch wenn er ja nicht dafür kann, aber dann soll sich sich auch zurück halten und mir nicht ständig ins Wort fallen…). Er möchte (natürlich) keinen Ärger und sagt, das er was dagegen macht und klebt am nächsten Tag ein paar Gummistreifen in den Rahem (sowohl oben bei der Wohnungstür, als auch unten an der Haustür). Für ein paar Tage war das auch okay… die beiden haben die Türen wie rohe Eier behandelt… Tja, keine zwei Wochen später hört man wieder die Türen knallen (trotz der „Dämmung“). Ich hatte schon überlegt ihr mal einen „Gutschein“ zukommen zu lassen, mit dem Text: „Gutschein für einen Lehrgang – Wie mache ich eine Tür normal zu, einzulösen bei jeder beliebigen Partei im Haus“.
Aber das ist ja nicht das einzige Probleme mit den Beiden… Er hat die Angewohnheit seine Briefe direkt am Briefkasten (neben der Haustür) zu öffnen… soweit ja kein Problem. Aber: Die abgerissenen Schnippsel vom Umschlag schmeißt er dabei jedesmal auf den Boden im Flur. So nach dem Motto „Irgendjemand macht das schon weg“…
Letzten Monat kam es da zu einer weiterem Kuriosität: Bei dem warmen Wetter meinten die beiden zu Grillen (auch soweit, nichts schlimmes). Nur: In einem Mietshaus… direkt unter dem Hpözdach mit Folien-Isolierung machen die einen Holf#zkohlgrill auf dem Balkon an!… Selnst bei einem Elektrogrill sollte man laut *nem Gerichtsbeschluss zumindest den Nachbarn vorher Bescheid geben… Dann stand der Wind da natürlich so „günstig“, das ich die Balkontür nicht aufmachen konnte… als wir die Hitzewelle hatten. Daraof angesprochen (also erstmal nur, das es ein Holzkohlrgrill sei) meinte er nur, „er habe es unter Kontrolle“… Ja klasse. laut Gesetzt (ich kann mich leider nur darauf beziehen, weil im Mietvertrag das Grillen nicht expliziet erwähnt ist) darf man auch nur eune bestimmte Anzhal an Grilltagen im Monat haben und nur zu bestimmten Zeiten grillen. Aber das kümmert ihn nicht… Mehrere Tage lief der Grill schon Vormittags.
Davon abgesehen hat die Frau sich inzwischen angewöhnt „schwere“ Sachen (z.B. den Wäschekorb, oder eine Reisetasche) nicht mehr die Treppe rauf zu tragen, sondern zu schmeißen… Immer schön aufheben und zwei, oder drei Stufen hoch schmeißen… Natürlich knaööt das jeweilige Objekt auch mindest einmal pro Treppenabsatz gegen das Geländer. Und zwar mit einer Wucht, bei der man denkt, das „Gott weiß was“ die Treppe runter gefallen wäre…

Da leider keiner dieser Punkte im Mietvertrag behandelt werden frage ixh mich, wie lange, bzw. wie weit man sowas als Nachbarn erdulden muss, bis man da was gegen unternehmen kann/darf. Ich meine, selbst mit dem oben genannten Psychophaten hat es in über drei Jahren keinerlei Ärger, Tumult, oder sonstwas gegeben. Die Drogenkonsumenten waren so leise, freundlich, hilfsbereit und umgänglich, das kann man gar nicht in Worte fassen. Für die türkische Familie, die danach hier gewphnt hatte kann man das selbe sagen. Und nun ist hier ein Pärchen, was mich nervlich nahezu an den Rand des Wahnsinns treibt…

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