Star Trek Vanguard Band 1 – 5

Hallo und herzlich willkomen zu meinem ersten Blog, bzw. meiner ersten Rezension.

Diesmal möchte ich ein paar Worte zu der Buchreihe Star Trek Vanguard verlieren.

Ich habe nun die ersten 5 Bücher dieser Reihe (bestehend aus 8 Büchern) gelesen und denke, das ich mir dadurch erlauben kann, ein kleines Zwischenfazit zu verfassen.

Erdacht wurde diese Reihe von dem Autor David Mack, welcher unter anderem als Co-Autor für die (meiner Ansicht nach sehr guten) Folgen „Kleine Grüne Männchen“ und „Leben in der Holosuite“ tätig war. Im Bereich der Star Trek Romane hat er es inzwischen auf über 20 Bücher und einige Kurzgeschichten gebracht.

Also zunächst einmal hört sich das Setting ja nicht schlecht an: Eine Föderationsbasis weit entfernt vom Föderationsraum und direkt zwischen zwei feindlichen Gebieten (namentlich: die Klingonen und die Tholianer).Dazu eine komplett neue Mannschaft und als Starthilfe (wie ja seit TNG mit Dr. Leonard McCoy üblich) mit „Gaststars“ aus vorherigen Serien.

Während es bislang immer nur vereinzelte Auftritte zum Serienstart gab (McCoy bei TNG, Picard bei Deep Space Nine und Quark bei Voyager), dürfen im ersten Band mit James T. Kirk, Mr. Spock und Scotty sogar drei Vertreter einer vorherigen Reihe/Serie eine Rolle spielen.

Neben dem eigentlichen Setting (der erst einmal stark an Deep Space Nine erinnert) gibt es noch das Rätsel, was es eigentlich mit dieser neuen Basis auf sich hat, die ungewöhnlich schnell fertig gestellt wurde… Zumindest ist es das Rätsel, was Kirk & Co beschäftigt. Der Leser selbst erfährt recht früh, das es mit einem Metagenom zu tun hat, was in diesem abgelegenen Bereich des Weltraums gefunden wurde. Aber dazu später mehr.

In dem ersten Kapitel des ersten Buchs begegnet der Leser Cervantes Quinn, welcher einen Diebstahl in einer Kolonie durchführt… Wer nun dieser Charakter genau ist, ob er im Auftrag der Föderation (Sektion 31?) handelt, zum Geheimdienst gehört, oder wem seine Loyalität sonst gilt erfährt man hier nicht. Erst nach etwa einem Drittel des Buches wird offenbart, das es sich hierbei um einen (zunächst) zwielichtigen Gesellen handelt, der im Auftrag eines Gangsterbosses einen Diebstahl begehen sollte.

Das klingt seltsam? Daran sollte man sich bei dieser Bücherreihe gewöhnenn. Denn eins der größten Probleme liegt an der Charakterisierung der verschiedenen Personen. So ist ein wichtiger  Charakter eine Vulkanierin, die auf Vanguard als Geheimdienstoffizier und Sicherheitschef tätig ist. Anhand dessen, was man von den Serien und Filmen über Vulkanier weiß, hat man natürlich einen gewissen Stereotypen vor Augen: Dunkle Haare, spitze Ohren, die Form der Augenbrauen und der Topfschnitt. Nun, in Band 3 (!) erfährt man , das dieser Charakter (T’Prynn) schwarze Haare hat und, für einen Vulkanier eher ungewöhnlich, lange Haare, die sie zu einem Pferdeschwanz zusammen bindet.

Ein weiteres Beispiel wäre Captain Rana Desai, ihres Zeichens JAG-Offizier, also kurz gesagt im juristischen Bereich von Starfleet tätig. Dies ist eine Position, die bislang nicht in den bisherigen Medien vorkam und dementsprechend neu für den Leser ist. Hier darf man als Leser nicht erwarten, in ersten Band zu erfahren welche Farbe ihre Uniform überhaupt hat.

Als nächstes hätten wir Zett Nilric. Dieser ist der „Vollstrecker“eines orionischen Gangsterbosses. Vom ersten Band an wird dem Leser gesagt er, als „Nalori“ hätte schwarze Haut, schwarze Zähne, schwarze Augen und gut aussehende Anzüge. Erst im fünften Band, also erst nach der Hälfte der Bücher wird nebenbei erwähnt, Zett einen lilafarbenen Bart hat.

Wie war das noch mit dem draufgängerischen Schurken Cervantes Quinn? Er machte zunächst den Eindruck ein draufgängischer Typ a’la Han Solo zu sein. Doch „nur“ drei, oder vier Bände später wird dem Leser vor Augen geführt, das er bereits im gehobenen Alter mir ergrauten Haaren ist.

Ein weiteres schönes Beispiel hierfür ist Botschafter Jetanien. Dieser ist ein rigellianischer Chelone. Was das ist? Wie er aussieht? Tja, so genau wird das in den Büchern nicht erläutert. Anhand diverser sekundärer Quellen (sprich: das Internet) konnte ich herausfinden, das es wohl eine Art humanoide Schildkröte, ähnlich der Nija Turtles, nur halt ohne Panzer ist. Aber vieleicht ändert sich das ja auch noch in den letzten drei Büchern. Ich als Leser empfinde es jedenfalls als sehr störend, wenn man sich ein Bild von einem Charakter gebildet hat, nur um dann ein paar Bücher später darüber belehrt zu werden, das dieser Charakter gänzlich anders aussieht.

So, wie war das noch mit diesem Metagenom? Ach ja, das wurde anscheinend zufällig irgendwie fernab von der Föderation gefunden und als Grund für die Föderation genommen in dise Bereich des Weltraums vorzudringen und eine Basis (und mehrere Kolonien) zu errichten.Hierbei handelt es sich um eine Sequenz, die weit über die Information eines Lebewesens herausgeht.Es ist soweit aus den 5 Büchern ersichtlich (es wird ja auch oft genug erwähnt) künstlich erzeugt. Darüber hinaus befinden sich in diesem unter anderem Genom Sequenzen, die in Verbindung mit bestimmten Wellen eines bestimmten Planeten regenerative FÄhigkeiten freisetzt. Also bislang als Grundlage für den Geweberegenerator aus Picards Zeiten her hält.

hergestellt wurde dieses Genom von einer Rasse, genannt Shedai. Diese werden zunächst als übermächtige Gegner dargestell, welche vor langer Zeit in dem Sektor herrschten, in dem nun Vanguard stationiert wurde.Deseiteren habe sie die Möglichkeit über Artefakte/Portale, die auf diversen Planten in diesem Raumsektor zu finden sind weite Entfernungen zurück zu legen. Hierbei stechen zwei Vertreter sieser Spezies hervor: Zum einem die Wanderin, welche gemessen am Alter der Shedai relativ jung ist (einige Jahrtausende) und der Wiedersacher, welcher einer der ältesten Vertreter dieser Spezies darstellt. Die Shedai werden hierbei als übermächtige Gegner dargestellt, welche anscheinend die früheren Herren über die Tholianer waren und eine Einmischung in ihrer Region des Weltalls nicht tolerieren.

Bei einem Rat mit mehreren Mitgliedern der Shedai wird die Meinung des Wiedersachers geflissentlich ignoriert (wie dem Leser mitgeteilt wird ist dies wohl die übliche Vorgehensweise). Als dieser rebelliert wird er verstoßen, woraufhin der Wiedersacher den wichtigsten Planten des Systems verschwinden lässt (Ob dieser nun zerstöret ist, oder in eine andere Dimension versetzt wurde bleibt „natürlich“ offen) werden damit die meißten Shedai (also alle außer dem Wiedersacher und der Wanderin) aus der Story genommen, wo sich natürlich die Frage stellt, wieso so eine große Bedrohung erst aufgebaut wurde, wenn es dann doch nur auf diese beiden Shedai herausläuft.

Aber das sind ja bereits Ereignisse aus dem vierten Band. Wie sah es denn davor aus? Hauptsächlich folgen wir Botschafter Jetanien, der zunächst versucht, die Botschafter der Klingonen und der Tholianer zu besänftigen und ggf. zu einem Friedensabkommen zu bewegen und Lieutnant Xiong, welcher dem Leser als Experte der Metagenom-Mission präsentiert wird. Letzterer begegnet uns zunächst auf einem Sternenflottenschiff auf dem Weg nach Vanguard. Hierbei lernen wir von diesem Schiff einen Teil der Besatzung kennen. Nicht zuletzt den tellaritischen Zimmergenossen von Xiong. Nur das dies vergebene Liebesmüh ist, da dieses Schiff mitsamt seiner Besatzung (nein, Xiong gehört nicht dazu) vernichtet wird.

Da wäre da die Raumstation Vanguard selbst. In den ersten fünf Büchern gibt es nicht eine Stelle, die diese Station selbst wirklich nötig erscheinen lassen. Die gesamte Story hätte bislang genau so gut von einem Föderationsschiff, oder einer kleineren, abgelegenen Station(z.B die Station K-7 aus der Tribbles-Folge) stattfinden können. Im Gegensatz zu dem vorher genannten Schiff erfahren wir kaum etwas über die Besatzung. Während bisher in nahezu jeder Serie der erste Offizier recht prominent dargestellt wurde (z. B.Mr. Spock und Cmdr. Riker) wird hier der erste Offizier von Vanguard zwar im ersten Band genannt, hat aber bis auf ein Cameo im vierten und fünften Band keinen weiteren Auftritt. Auch der Chefarzt (hier Dr. Fisher), der bislang in jeder Inkarnation (McCoy, Crusher, Pulaski, HMD & Phlox)  glänzen durfte hat kaum mehr als eine kleine Nebenrolle und taucht nur dann und wann auf um daran zu erinnern, das er überhaupt da ist.Der Commander der Station, Commodore Diego Reyes bleibt während der ganzen Zeit recht farblos. Einzig seine geheime Beziehung zu Captain Desai und das ein, oder andere Gespräch mit Dr. Fisher laasen ihn aus seiner Statistenrolle hervorstechen. Sein Sinneswandel im vierten Band, die geheime Mission von Vanguard preis zu geben, ist nicht wirklich nachvollziehbar. Naja, zu ihm komme ich nachher noch mal.

Wo wir gerade von der geheimen Bezieheng zwischen Reyes und Desai sind: Cmdr. T’Prynn unterhält eine geheime Beziehung zu einer Klingonin, die, als Mensch getarnt, in Jetaines Diplomatenstab tätig ist und der zivile Reporter Tim Pennington hat eine außereheliche Affäre mit der Ehefrau eines Mitglieds von Kirks Enterprise…

Kurz gesagt: Rein von der Anzahl der Personen, die einem am Anfang um die Ohren gehauen werden und der jeweiligen Geheimnisse, Beziehungen, Affären, Bündnisse, Hoffnungen, Wünsche und Loyalitäten würden sich die ersten beiden Staffeln von Game of Thrones neidisch in eine dunkle Ecke verziehen.

Puh, wie soll ich bei dem ganzen Chaos weiter machen? Also besagtes Schiff im ersten Band wird zerstört. Auf diesem befindet sich die Geliebte von dem Reporter Pennington. Dieser verrät durch seine Reaktion darauf seiner Ehefrau, das er eine Geliebte hatte und wird verlassen. Sein Bericht über die Zerstörung wird von T’Prynn sabotiert, woraufhin er seine Glaubwürdigkeit und seinen Job verliert. Er kommt irgendwie mit Cervantes zusammen und die Beiden erleben  einige haarsträubende Abenteuer im Auftrag des orionischen Verbrecherbosses Ganz (aufgrund der Ereignisse aus dem ersen Kapitel), welche für die eigentliche Story irrelevant sind.

Da war doch noch dieser Zett… Ja, Zett ist der Vollstrecker von Ganz, der sein Schiff (wie auch immer) dauherhaft an Vanguard angedockt hat und von dort seine illegalen Aktivitäten tätigt. Anscheinend gibt, oder gab es ein Abkommen zwischen der Sternenflotte (oder zumindest Commodore Reyes) und Ganz, das dieser an Vanguard angedockt und deren Schutz genießen darf, solange er keine „Geschäfte“ mit Mitgliedern der Sternenflotte tätigt (weswegen Scotty im ersten Band auch mit wenig Erfolg versucht, gewisse Alkoholische Substanzen zu erwerben und mit einem Getränk vertröstet wird, das „grün“ ist). Da die „Mission“ von Quinn im ersten Kapitel fehl geschlagen ist, steht dieser nun zunächst in diensten von Ganz und gerät dabei (zwangsläufig) immer wieder an Zett. Dieser hegt aus Gründen, die dem Leser vorenthalten werden eine starke Antipathi gegenüber Quinn. Letzterer fügt sich seinem Schicksal und erledigt, neben seinen normalen Aufträgen, Missionen für Ganz, wird bei Misserfolgen zusammen geschlagen und lebt im Prinziep in den Tag hinein. Trotz allem versucht Zett immer wieder Quinn zu provozieren, bie diese schlussendlich zu einem recht vorhersehbarem Showdown endet, in welchem Zett (natürlcih= sein Ende findet.

Status Quo? Na, von wegen. Ist bislang die Mission von Vanguard (heruafinden, was es mit dem Metagenom der Shedai auf sich hat) noch geheim, kommt Commodore Reyes nach einer Flächenbombadierung eines Planeten auf einmal auf die Idee, das die ganze Geheimniskrämerei der Föderation doch nicht so toll ist auf die idee den Reporter Penningon seine Erfahrungen und Erfahrungen mit den Shedai zu veröffentlichen. Hierauf wird sein Ruf wieder hergestellt und T’Prynn sorgt dafür, das Quinn keinerlei Schulden/Verpflichtungen gegenüber Ganz mehr hat und Reyes wird wegen Verrat und anderer Delijte vor Gericht gestellt. Reyes wird verurteilt und sein Gefangenentransporter von Piraten zerstört. T’Prynns klingonische Geliebte wird getötet. Und… ach ja… T’Prynn hatte ihren vulkanischen Ehemann abgelehnt und diesen in einem vulkanischen Ritual getötet. Aber er konnte sich per Gedankenverschmelzung in T’Prynns Bewusstsein retten und ringt seit über 50 Jahren mit ihr um ihren Körper. Aufgrund des Todes ihrer Geliebten bricht die Vulkanierin (beobachtet von Pennington= zusammen. Dr. M’Benga, den einige noch als Vulkaner-Experten auf der Enterprise kenne ist zu dem Zeitpunkt auf Vanguard stationiert und reist daraufhin mit T’Prynn und (wiederrum unverständlich) Pennintonnach Vulkan  um T’Prynn zu heilen.. Reyes wird ersetzt durch Admiral Nogura, welcher in einigen anderen Star Trek-Romanen auftaucht und sogar in Star Ttrek VI als „Alter Mann“ erwähnt wird. Xiong bekommt Carol Marcus (!) an die Seite gestellt, welche kurz darauf sogar seine Vorgesetzte wird. Sie sieht in dem Metagenom die Möglichkeit, Leben aus dem Nichts zu schaffen und der Überbevölkerung entgegenzuwirken (*hust* Star Trek II *Hust*). Botschafter Jetanien versucht indessen die gespannten Beziehungen mit den Klingonen und den zwischendurch aufgetauchten Romulanern aufzubessern und arrangiert ein Treffen der drei Fraktionen auf Nimbus III (Star Trek V – Planet des galaktischen Friedens)…

Hmm.. was hat Reyes dazu bewegt, das Geheimnis zu offenbaren? Tja, die Wanderin der Shedai ist der Ansicht, das sämtliche Planeten die ehemals von den Shedai beherrscht wurden und auf dem nun Menschen, Klingone oder Tholianer sind verunreinigt wurde und daraufhin zerstört werden müssten. Dazu gab es einige Wesen, die von der Wanderin kontrolliert wurden und die die „Eindringlinge“ bekämpften. Im Notfall wurde halt der ganze Planet gesprengt. Tja, einer dieser Planeten wurde gerade von der wanderin gesäubert, so das Reyes befahl, den Planeten zu bombadieren. Dabei kamen (vermutlich) einige tausen menschliche Siedler und einige klingonische Wissenschaftler zu tode (die zu dem Zeitpunkt, aufgrund der Kreaturen der Wanderin eh schon tot waren).

Der Anfang des vierten Bandes rekapituliert die berühmte Szene des organischen Friedens aus Star Trek… Nur das es bis zum Ende des Buches irrelevant ist. Am Ende wird auch versucht, sozusagen als Cliffhanger, einen Schockmoment einzubauen, in dem der totgeglaubte Reyes auf einem klingonischen Schiff auftaucht. Nicht nur in der Hinsicht wirkt die Szene mit den Organiern am Anfang des Buches deplaziert. Im Laufe des folgenden Bandes wird einem die Szene erneut vor Augen gehalten (diesmal aus Sicht der Klingonen). Zwar mag das Ganze zur Chronologischen Einordnung recht hilfreichsein, allerdings gibt es (vom ersten Band mit Kirk und seiner Enterprise) keine wirklichen zeitlich relevanetn Ereignisse, die die Story (soweit sie denn vorhanden ist) auf de Zeitpunkt festnageln. Vielmehr wirkt der Bezug auf die Organier hier mehr wie einDeus Ex Machina um die künstlich wirkenden Bedrohung durch die Klingonen zu überstehen.

Und was sonst? Nachdem T’Prynn auf Vilkan von ihrem Ex geheilt wurde macht sie sich mit Pennington (warum auch immer) auf um einige Bonuspunkte bei der Föderation zu sammeln, da ihr eine Verurteilung droht. Quinn ist urplötzlich vom Geheimdiendt der Sternenflotte rekrutiert worden und mit einer Sternenflottenangehörigen auf der Suche nach Shedai-Artefakten. Der spätere Kanzler Gorkon (Star Trek VI) versucht mit einem Tholianer und Reyes den Kanzler des klingonischen Reiches zum Frieden zu bewegen (natürlich erfolglos). Ganz wird von Admiral Nogura „überredet“ auf den Landeplatz und Schutz von Vanguard zu verzichten. Nachträglich wurde übrigens, um den Ereignissen aus „StarTrek Enterprise“ zu entsprechen Gan eine weibliche Orionerin als Boss vorgesetzt.

Wo ich gerade Quinn und seine Undercover-Mission(en) erwähne… Da er nicht zur Sternenflotte gehört, wird er nebenbei benutzt um die Erste Direktive zu umgehen, was seine Gefährtin, die numal ein Commander der Sternenflotte ist, nicht könnte und, um der Mission zu dienen natürlich hinnimmt, bzw. sogar befürwortet. Allerdings kommen wir hier zu einem weiteren schwerwiegendem Problem dier Roman-Reihe: die zeitliche Anordnung:

Sind in den ersten Romanen die Zeiten schon nicht wirklich einzuschätzen, oder gar verünftig zuzuordnen, ohne das ein, der ansere Auge zu zudrücken, so gleicht der fünfte Band einem Schlag ins Gesicht von jedem halbwegs intelligentem Leser. Quinn und Bridy (seine Partnerin) landen auf einem Planeten und kommen zu einem Volk. Dort werden sie auf einen Tempel afmerksam gemacht. Um diesen zu erreichen brauchen sie (laut Datumsamgabe im Buch und ihrer eigenen Aussage nach) drei Monate. Dort angekommen sehen sie Klingonen, die den Planeten annektieren und reiten zurück… und kommen kurz vor Sonnenaufgang an… Ja, richtig gelesen, für einen Weg, der zuerst drei Monate gedauert hat brauchen die beiden nun eine halbe Nacht. Und auch im weiteren Verlauf können die Protagonisten innerhalb weniger Stunden zwischen den beiden Orten hin un der reisen. Aber dies ist nicht der Einzige direkte Wiederspruch. So wird Admiral Nogura hauptsächlich als klein und dünn beschrieben, jedoch gibt es eine Szene in der es anscheinend für einen belanglosen Vergleich notwendig war aus Nogura eine Größe von ein Meter neunzig zu verpassen.

 

Wie schon gesagt, gefielen mir die beiden DS9-Folgen an denen David Mack mitgewirkt hat sehr gut. Um so erschreckender ist es, zu sehen was bei seinem „Baby“, wie er es nennt heraus gekommen ist. Neben den restlichen Büchern von Vanguard stehen mir noch einige ander Bücher von Mack bevor (z.B. Destiny und Typhon Pakt). Aber von dem, was ich bisher gelesen habe, bin ich doch stark enttäuscht.

 

Ach ja:

Abgesehen von dem krampfhaften Versuch irgendwelche relevanten Ereignisse, Personen und Orte Einzubinden gab es auch noch ein „Pulp Fiction“-Zitat: Nachdem Zett gestorben ist und Quinn sein Schiff übernimmt gibt es ein „Zett ist tot“, zu englisch: „Zett’s dead, baby“.